Comic Zeichenstile
Comic sind Text und Bild, und wie das Bild aussieht ist wichtig, gibt es doch die Bildsprache eines Bandes vor. Auch hier sind die Geschmäcker verschieden. Einige mögen die Knubbelnasen des Funny-Stils, andere lieben die klaren Linien, wiederum andere finden die Bildsprache der japanischen Mangas ansprechend. Hier finden sich Comics sortiert nach den ihrem Zeichenstil.
Cartoons begegnen uns ständig: In der Zeitung, den Magazinen, auf Werbetafeln und den Bildschirmen in der U-Bahn.
Ligne Claire (frz. die klare, einfache Linie) bezeichnet einen stilistisch auf das Wesentliche reduzierten Zeichenstil. Personen werden ohne individuell ausgeprägte Gesichtszüge dargestellt. Sie sind anhand typischer Details identifizierbar. Hintergründe werden monochrom sparsam ausgearbeitet.
In der Bravo nahm die Foto-Love-Story immer einen zentralen Platz ein. Aber auch andere setzen auf die Kombination von Foto und Sprechblasen.
Der ursprünglich japanische Comic-Stil ist mittlerweile aus der Comic-Welt nicht mehr wegzudenken und wird auch von westlichen Zeichnern adaptiert.
Der Name ist nicht immer Programm: Obwohl die meisten lustig sind, müssen Comics im Funny-Stil nicht unbedingt spaßig sein. Trotz karikierender Darstellung der Figuren können diese ebenso gut ernste Inhalte plausibel transportieren.
Der Zeichenstil Semi-Funny impliziert immer überzogene Elemente im Kontrast zu realistischen Darstellungen. Die realistischen Zeichnungen werden durch Hervorhebungen und überzeichnete Einheiten in den Bildern ergänzt. Der Comicautor betont durch diese Akzente einzelne Attribute der Comicfiguren und verstärkt ihre spezifischen Charaktereigenschaften.