Justice League of America
Wertung
Inhalt
JLA - Die Rückkehr der größten Superhelden Zu früheren Zeiten waren sie auch bei uns bekannt als die größten Helden des Universums - die Mitglieder der Gerechtigkeitsliga. Obwohl die Justice League America (JLA) wirklich alle namhaften DC-Superhelden in gemeinsamen Abenteuern vereinigte, ging es, nach einem anfänglichen Hoch, ab in den Keller... Schuld daran war vor allem, daß man viele zweitklassige Schurken gegen die mächtigsten Helden ins Rennen schickte, und die Mitglieder der Justice League sich zunehmend aus der zweiten (dritten, vierten, ...) Garde der DC-Superhelden zusammensetzte. Krönung des Mißmanagements war der Versuch, die Retter des Universums in eine amerikanische und eine europäische Sektion zu teilen. Danach herrschte totale Stille im JLA-Hauptquartier. Unter der kreativen Leitung von Grant Morrison und Howard Porter (DC gegen Marvel #5: JLX) präsentiert sich seit April 1997 die neue Justice League of America auch den deutschen Comic-Lesern. Aber keine Angst, bei den Mitgliedern der neuen JLA handelt es sich fast ausschließlich um alte Bekannte. Vorbei sind die Zeiten, in denen die JLA ein Tummelplatz von albernen, kostümierten Clowns und zweitklassigen Helden war. Jetzt ist sie wieder die Schaltzentrale der mächtigsten Helden des DC-Universums. Die Namen der Mitglieder lassen die Herzen aller Comic-Fans höher schlagen: Superman, Batman, Wonder Woman, Flash, Aquaman, Green Lantern und der Martian Manhunter sind die Gründungsmitglieder der neuen JLA. Für den in Glasgow geborenen, schottischen Comic-Autoren Grant Morrison ist die Justice League "eine Art UNO der Superhelden. Ein Team, das nur bei Bedrohungen von globalen oder intergalaktischen Ausmaßen in Aktion tritt. Für mich gehört die JLA zu den großen Mythen des DC-Universums. Meine Geschichten werden von großen Schlachten und unglaublichen Machtkämpfen berichten. Es sind Geschichten über Verrat und Freundschaft und den ewigen Kampf zwischen Gut und Böse." Aber selbstverständlich wird es auch Stories geben, in denen genug Zeit bleibt, die einzelnen Mitglieder näher kennenzulernen, und die Charaktere weiterzuentwickeln. Die Spannung kommt dabei nicht zu kurz, dafür garantiert schon allein die Zusammensetzung der neuen JLA: "Superman" übernimmt als Gründer der neuen JLA die Führung des Teams. Aber er fühlt sich in dieser Rolle nicht so recht wohl. Es fällt ihm schwer sich damit abzufinden, für alle das große Vorbild zu sein, und ständig um Rat gefragt zu werden. "Batman" ist der große Außenseiter der Gruppe. Er arbeitet nur ungern mit den anderen Teammitgliedern zusammen und geht lieber seiner eigenen Wege. Aber als Berater und Detektiv ist er für die anderen fast unentbehrlich. "Flash" ist Supermans Stellvertreter. Er ist stets zur Stelle, um für den nötigen Teamgeist und die richtige Einstellung zu sorgen. Er ist das Bindeglied zwischen den einzelnen Mitgliedern der JLA. Daß es dabei ausgerechnet zwischen ihm und seinem alten Partner und Teamgefährten Green Lantern häufiger zu Streitereien kommt, sorgt natürlich für zusätzliche Spannung in der JLA. Kyle Rayner vollbringt mit dem grünen Kraftring recht außergewöhnliche Kunststücke und liebt bombastische Effekte, die nicht nur Flash für zum Teil mehr als übertrieben hält. Doch obwohl Flash und Green Lantern nicht unbedingt miteinander harmonieren, müssen sie sich mit der Tatsache abfinden, daß sie ein ausgezeichnetes Team abgeben. Als der neue Mann im Green Lantern-Kostüm, spielt Kyle Rayner für den Leser eine wichtige Rolle. Grant Morrison benutzt diese Figur, um den Leser mit der neuen JLA vertraut zu machen und in ihre Geheimnisse einzuweihen. "Wonder Woman" ist die einzige Frau in der neuen JLA. Ihre königliche Herkunft und der strenge Ehrenkodex, dem sie sich als Kriegerin unterwirft, verunsichern ihre Gefährten oftmals. Es fällt ihnen zum Teil recht schwer, die Ansichten der Amazone zu verstehen. Aber ihr ist es zu verdanken, daß Aquaman der neuen JLA beitritt. Wonder Woman und Aquaman haben sehr viel gemeinsam. Beide entstammen einem alten Adelsgeschlecht und haben sich für den Weg des Kriegers entschieden. Doch Aquaman hat zu lange unter der Wasseroberfläche gelebt. Er ist mit den Lebensgewohnheiten der Oberflächenbewohner längst nicht mehr so vertraut wie früher. Sein aggressives Benehmen ist ein ständiger Reibungspunkt für die anderen Mitglieder. Sie trauen ihm nicht so recht über den Weg, und er mißtraut seinen ehemaligen Freunden, wie praktisch allen "Luftatmern". Wonder Woman versucht zwischen Aquaman und den anderen zu vermitteln Und gerät dabei oft zwischen die Fronten. Grant Morrison ist es wichtig, Wonder Woman als moderne Frau zu zeigen, die eine aktive Rolle in der neuen Justice League übernimmt. "Ich möchte deutlich machen, daß sie auf einer Stufe mit Superman steht, und sich den Respekt der anderen Mitglieder verdient hat.", erläutert der Autor. Der "Martian Manhunter" ist das dienstälteste Mitglied der JLA. Er weiß mehr über die Justice League als jeder andere. Er ist der letzte Überlebende einer untergegangenen Rasse. Seine Freunde schätzen seinen Mut, seine Weisheit und seine Entschlossenheit im Kampf. Wem das alles nicht reicht, dem verspricht Grant Morrison großartige Science Fiction- Geschichten, die jede moderne Hollywood-Produktion in den Schatten stellen. "Die Justice League verkörpert nicht zuletzt unsere Ängste vor dem Ende dieses Jahrhunderts und dem Anfang eines neuen Jahrtausends. Andererseits hat für mich die Vorstellung, daß diese fantastischen, gottgleichen Wesen irgendwo sitzen und über uns wachen, etwas erschreckendes." Anfangs hat die JLA ihr Hauptquartier in einem außerirdischen Raumschiff. Aber die bevorstehenden Ereignisse machen das Schiff unbewohnbar, und zwingen die Justice League sich ein neues Hauptquartier in der Antarktis zu suchen. "Ich war immer ein großer Fan von Supermans Festung der Einsamkeit", erzählt Grant Morrison. "Das neue Hauptquartier der JLA soll daran erinnern. Ich wollte hier in der Antarktis einen modernen Olymp der Superhelden erschaffen." Um Morrisons Visionen in Szene zu setzen, verpflichtete DC Howard Porter, der mit dem Amalgam-Comic JLX bereits großes Aufsehen erregt hat. Gemeinsam mit dem Tuscher John Dell sorgt er dafür, daß Grant Morrisons apokalyptische Visionen Gestalt annehmen und die JLA zum mächtigsten Superhelden-Team des DC-Universums wird. Um das zu beweisen, bedarf es selbstverständlich einer illustren Schar mächtiger Gegner. "Seltsamerweise hatte die Justice League nie eine besonders große Zahl von wirklich interessanten Gegnern, und die wenigen außergewöhnlichen Schurken, mit denen sie es zu tun hatten, traten in den letzten Jahren in den Hintergrund", meint Morrison. Gerade diese alten, fantastischen Widersacher der Justice League möchte der Schotte endlich der Vergessenheit entreißen. Ganz oben auf Morrisons Wunschliste stehen Starbreaker, der kosmische Vampir und Dr. Destiny. "Dr. Destiny hat die Fähigkeit, die Träume der Menschen und Superhelden zu verändern. Das gibt mir die Möglichkeit, Geschichten zu erzählen, die scheinbar die Entwicklung des DC-Universums auf den Kopf stellen, ohne Auswirkungen auf die Kontinuität zu haben. Mir schwebt zum Beispiel eine Geschichte mit Superman als Green Lantern von Krypton vor", schwärmt Grant Morrison. Auch Darkseid wird eine wichtige Rolle spielen. Aber die Geschichte wird ihn von einer ganz anderen Seite zeigen, als es bisher der Fall war. Weitere Gegner der neuen JLA werden Kanjar Ro, Professor Ivo und der Timelord sein, um nur einige zu nennen. Doch bevor es soweit ist, trifft die Justice League erst einmal auf einen anderen alten Bekannten: Den Key! "Der Key hat auf mich immer eine eigenartige Faszination ausgeübt. Er war einer von diesen Kerlen, die echt cool aussahen, aber ich hatte nicht die geringste Ahnung, worum es ihm eigentlich ging. Mir war es wichtig, seine Motive zu erforschen, und einen ernsthaften Gegner aus ihm zu machen", erklärt Morrison. Acht Helden, auch wenn sie noch so mächtig sind, reichen allein natürlich nicht aus, um all den kosmischen Bedrohungen und der großen Schar von Gegnern Herr zu werden. Grant Morrison verspricht, daß die neue JLA bis Ende des Jahres ungefähr zwölf aktive Mitglieder haben wird. Frühere Mitglieder der alten Justice League werden dazustoßen, oder zumindest kurze Gastauftritte haben. Im Gespräch sind derzeit unter anderem Hawkman und Black Canary. "In einem der ersten Hefte werden den Lesern einige Kandidaten vorgestellt. Aber die Aufnahmebedingungen sind sehr streng. Einige Bewerber werden es versuchen und scheitern", grinst Morrison. Das erste neue Mitglied der JLA steht aber bereits fest: Green Arrow. Grant Morrisons persönlicher Wunschkandidat ist Plastic Man: "Schon als Kind war ich von dieser Figur fasziniert und dachte mir ständig Geschichten mit ihm aus. Für mich hat Plastic Man sehr viel mit Ace Ventura gemeinsam, oder um genau zu sein mit Jim Carrey. Er würde für frischen Wind in der JLA sorgen, und schließlich käme auch der Humor nicht zu kurz." Gleich zu Beginn der neuen Serie sieht sich die JLA einer kosmischen Bedrohung gegenüber. Der Hyperclan, eine Gruppe von außerirdischen Superhelden, deren Planet von seinen Bewohnern zerstört wurde, landet auf der Erde. Protex, der Anführer der Gruppe, bietet Menschen und Superhelden die Hilfe des Hyperclans an, um auf der Erde eine ähnliche Katastrophe zu verhindern. Doch bald müssen Superman und die anderen Mitglieder der JLA entdecken, daß es dem Hyperclan um etwas anderes geht. Durch spektakuläre Hilfsaktionen haben Protex und seine Leute die Erdbevölkerung auf ihre Seite gebracht, und schüren das Mißtrauen der Menschen gegen Superman und seine Freunde. Die JLA befindet sich unvermittelt auf der "Auswechselbank". Doch es geht um mehr, als die Gunst der Menschen, Und plötzlich sehen sich unsere Helden einem unbekannten, mächtigen Feind gegenüber, der nur ein Ziel hat: Die Invasion der Erde! Auch Batman-Fans werden bei diesem spannenden Vierteiler voll auf ihre Kosten kommen. Grant Morrison bringt alle Figuren genau auf den Punkt. Die Geschichte offenbart Schwächen und Stärken der einzelnen Mitglieder und schweißt ein unschlagbares Team zusammen. Die Dialoge sind treffend und treiben das Geschehen zügig voran. Howard Porter und John Dell gelingt es, die einzelnen Helden hervorragend in Szene zu setzen. JLA - Die Geschichte der Gerechtigkeitsliga Mitte der 50er Jahre leitete DC zaghaft das große Revival der Superhelden ein, und legte so den Grundstein für das Silberne Zeitalter der Superhelden-Comics. In der Serie "Showcase" erlebten die gefeierten Helden vergangener Tage ihre Wiedergeburt: Flash (1956), Green Lantern (1960), Atom (1962) und Hawkman (1964) präsentierten sich hier zum ersten Mal wieder einer staunenden Öffentlichkeit, bevor sie ihre eigenen Serien erhielten. Nach dem erfolgreichen Start von Flash und Green Lantern und Dank der noch existierenden Helden verfügte DC über genug Superhelden, um in "Brave and Bold Comics" #28 (1960) ein neues Superhelden-Team zu gründen. Julius Schwartz und Gardner Fox tauften ihr neues Team, das aus Superman, Batman, Wander Woman, Aquaman, Martian Manhunter, Flash und Green Lantern bestand, Justice League of America. Zwar hatte es schon früher vergleichbare Team-Ups der größten Helden gegeben, allerdings firmierten diese noch unter Namen wie Justice Society of America. Das neue JLA-Team unterschied sich aber in vielen Punkten sehr stark von diesen Vorgängern der 40er Jahre. Eine Mischung aus wissenschaftlichen Fakten und reiner Fiktion bestimmten jetzt die Geschichten und die Figuren. Einige Helden waren Wissenschaftler, und nicht selten trug ihr Interesse an der Wissenschaft die "Schulde an ihrer Verwandlung zum Superhelden. Die Abenteuer selbst erreichten galaktische Ausmaße: Zeitreisen, subatomare Universen und außerirdische Rassen stellten die Helden vor immer neue Aufgaben, die allein mit Muskelkraft nicht zu bewältigen waren. Oft teilten sich die Mitglieder der Justice League in kleinere Teams auf, um getrennt von einander einen übermächtigen Gegner zu schwächen oder Teile eines Problems zu lösen. Erst auf den letzten Seiten eines Abenteuers fand man sich wieder zusammen und besiegte den Feind in Teamarbeit. Schnell wurde das Interesse der Leser an dem Team so groß, daß die Justice League ihre eigene Serie bekam und 1961 sogar von der "Academy of Comic Book Arts and Sciences" als beste Serie ausgezeichnet wurde. Mitte der 60er Jahre erreichte die Justice League in den USA eine Auflage von über 400.000 Exemplaren. Für die damalige Zeit eine beachtliche Zahl. Im Laufe der Jahre änderte sich die Zusammensetzung der Gruppe immer wieder. Darin spiegelten sich einerseits die Veränderungen im DC-Universum wieder, und ließ sich andererseits die Beliebtheit der einzelnen Helden erkennen. Einziger Fixpunkt in den vielen Wandlungen der JLA war stets der Martian Manhunter. Er war als einziges heutiges Mitglied des Teams bei fast allen Formationen der JLA seit ihrer Gründung dabei. Zu einschneidenden Veränderungen in der Gerechtigkeitsliga kam es, als Denny O'Neil die Serie übernahm. O'Neil legte großen Wert auf die Charakterisierung der Figuren und entließ viele Helden aus dem Team. Er interessierte sich weniger für Bedrohungen von kosmischem Ausmaß, als vielmehr für die Probleme des kleinen Mannes. Die Bedeutung fast allmächtiger Superhelden wie Superman oder Green Lantern wurde von den vermeintlich schwächeren, menschlicheren Mitgliedern in Frage gestellt. Batman und Green Arrow wurden die Wortführer einer neuen Generation von Superhelden in der Justice League. Anfang der 70er Jahre gaben sich die Autoren die Klinke in die Hand, und die Besetzung der JLA wechselte ebenso haufig wie die Autoren. Erst als Gerry Conway die Verantwortung für die Abenteuer des größten Superhelden-Teams übernahm, gewann die Serie wieder an Format. Conway war in der Lage den Figuren neues Leben einzuhauchen, ohne dabei die Geschichte aus den Augen zu verlieren. Er holte längst vergessen geglaubte Helden in die Justice League zurück, paßte ihre Geschichten den neuen Erwartungen an und gab den Lesern, wonach sie verlangten: Ein Superhelden Team, bestehend aus alten und neuen Helden, die bereit waren, die Erde vor großen Bedrohungen zu bewahren. Dennoch scheiterte Conway am Ende, als er versuchte das gesamte Team zu verjüngen und vor völlig neue Aufgaben zustellen. Diese neuen Mitglieder der Justice League konnten ihren Vorgängern einfach nicht das Wasser reichen und stürzten die Gruppe in eine schwere Krise, aus der sie erst 1987 Keith Giffen und J. M. DeMatteis hinausführen sollten. Keith Giffen überraschte die Fans mit einem vollig neuen Konzept. Sein neues Team mit alten und neuen Mitgliedern der Justice League bestand unter anderem aus Guy Gardner, Ice, Martian Manhunter, Fire, Blue Beetle und Booster Gold. Statt sich mit außerirdischen Rassen und anderen kosmischen Bedrohungen herumzuschlagen, konzentrierte man sich auf Streitereien untereinander und das Überwinden persönlicher Schwierigkeiten. Die verkniffenen Gesichter düsterer Helden, die sich todesmutig in die Schlacht stürzten, gehörten der Vergangenheit an. Die Spaßvögel hatten das Ruder übernommen. Der Erfolg der fast an eine Satire grenzenden Serie führte dazu, daß weitere Ableger der Justice League an den Start gingen. Die Justice League Europe bezog in Paris ihr Hauptquartier, und vierteljährlich stellte sich die Justice League Quarterly der Aufgabe den Leser zu amüsieren. Doch der Spaß hatte seine Grenzen, und nach einigen Jahren mochte niemand mehr über Blue Beetles flaue Witze lachen - aus dem Gag war eine Farce geworden. Ein neues Konzept mußte her... eine weitere Justice League Serie wurde gestartet: Die Justice League Task Force. Ein spezielles Einsatzkommando für brisante Fälle, mit der die Justice League zu ihren Wurzeln zurückkehrte. Ein Problem blieb jedoch bestehen - die großen Helden verweigerten der Justice League den Dienst. Erst als Dan Jurgens die Serie übernahm, kehrte auch Superman ins Team zurück. Aber Jurgens tat sich schwer mit den anderen Figuren wie Fire, Ice, Booster Gold und Blue Beetle. Als Doomsday die Erde angriff und Superman zum Duell forderte, schickte Jurgens zunächst die Justice League in den Kampf und die ungeliebten Helden bezogen eine gehörige Tracht Prügel. Danach konzentrierte sich Jurgens ausschließlich auf seine Arbeit am Stählernen und Dan Vado bekam die undankbare Aufgabe zugeteilt, als Autor für spannende Abenteuer zu sorgen. Vado sah ein großes Bestreben darin, glaubhafte Figuren zu entwickeln. So war es ihm ganz recht, nicht mit den großen Helden arbeiten zu müssen. In aller Ruhe konnte er die Charaktere entwickeln, ohne auf andere Serien Rücksicht nehmen zu müssen. Kein Wunder also, daß sich die Mitgliedsliste seiner JLA, angefangen bei Wonder Woman, Ray, Maxima, Guy Gardner und Bloodwynd, nicht gerade wie das Who is Who des DC-Universums liest. War die Zeit der großen Helden wirklich vorbei? Grant Morrison war da ganz anderer Meinung. Für ihn wurde es höchste Zeit, daß die größten und mächtigsten Helden des Universums zurückkehrten. Er holte 1996 das "Ur-Team" von 1960 zurück - zumindest namentlich... Denn so wie das Team hier antritt, ist eigentlich nur der Martian Manhunter noch das Gründungsmitglied von einst. Die anderen Figuren machten so viele individuelle Wandlungen durch, daß sie kaum noch etwas mit ihren "Vorvätern" gemein haben - Green Lantern und Flash sind gar völlig neu besetzt. Die Justice League of America auf einen Blick Die JLA gilt als das größte Superheldenteam aller Zeiten! Berühmte Namen wie Superman, Batman, Flash oder Wonder Woman sind Bestandteil der legendären letzten Verteidigungslinie der Erde. Dieses umfangreiche Kompendium enthält alle wissenswerten Details über die Gerechtigkeitstliga und deren Kampf gegen interplanetare Bedrohungen und außerirdische Superschufte. Dazu werden nie zuvor veröffentlichte Zeichnungen und umfassende Updates der Legende der Liga für das 21. Jahrhundert präsentiert.
Kategorien
- Genre: Klassiker, Sekundärliteratur, Superhelden-Comics
Editionen
- JLA
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Heft (Bd. 0) Paperback (Prestigeformat) (Bd. 1-12), Vierfarbig, Panini Comics / DC Comics (Panini Verlag), Juni 2001 - April 2003
- Justice League: Ein neuer Anfang
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Paperback, Vierfarbig, Panini Comics / DC Comics (Panini Verlag), Juli 2002
- Gerechtigkeitsliga - Superman präsentiert Die großen Superhelden in einem Team
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Album, Vierfarbig, Ehapa Verlag, 1977 - Oktober 1984
- Gerechtigkeitsliga
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Album, Vierfarbig, Norbert Hethke Verlag, 1989 - 1990
- Just imagine Stan Lee's JLA
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Paperback (Prestigeformat), Vierfarbig, Panini Comics / DC Comics (Panini Verlag), März 2002
- JLA: Heaven's Ladder
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Album Großformat (Softcover) Album Großformat mit Schutzumschlag (Hardcover), Vierfarbig, Panini Comics / DC Comics (Panini Verlag), Juli 2001
- DC Archiv Edition
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Paperback mit Schutzumschlag, Vierfarbig, Dino Verlag (Bd. 1-3) Dino entertainment AG (Bd. 4-8) Panini Comics/DC Comics (Panini Verlag) (Bd. 9-14), Dezember 1998 - Juli 2003
- JLA Special
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Heft, Vierfarbig, Dino Verlag (Bd. 1-8) Dino entertainment AG (Bd. 9-12), Januar 1998 - August 2000
- JLA - Die neue Gerechtigkeitsliga
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Heft, Vierfarbig, Dino Verlag (Bd. 1-29) Dino entertainment AG (Bd. 30-39), April 1997 - Juni 2000
- JLA Sonderband
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Paperback, Vierfarbig, Dino Verlag (Bd. 1-13) Dino entertainment AG (Bd. 14-21), April 1997 - Januar 2001
- JLA / JSA: Tugend und Sünde
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Paperback, Vierfarbig, Panini Comics / DC Comics (Panini Verlag), Mai 2003
- JLA: Secret origins
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Album Großformat (Softcover) Album Großformat mit Schutzumschlag (Hardcover), Vierfarbig, Panini Comics / DC Comics (Panini Verlag), Juni 2003
- JLA: Die neue Serie
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Heft, Vierfarbig, Panini Comics / DC Comics (Panini Verlag), Juni 2003 - Januar 2004
- JLA - Die Gerechtigkeitsliga
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Album Großformat mit Schutzumschlag, Vierfarbig, Dino Comics (Panini Verlag), September 2003
- Planetary / JLA
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Paperback (Prestigeformat), Vierfarbig, mg publishing, Oktober 2003
- Planetary / Batman / JLA
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Paperback (Prestigeformat), Vierfarbig, mg publishing, Oktober 2003
Doppelband mit den beiden Einzelbänden "Planetary / Batman: Nacht auf Erden" und "Planetary / JLA: Terra Occulta".
- JLA / Die Rächer
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Paperback (Prestigeformat), Vierfarbig, Panini Comics / DC Comics / Marvel Comics (Panini Verlag), März - Juni 2004
- JLA Sonderband
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Paperback, Vierfarbig, Panini Comics (Panini Verlag), Mai 2004 - April 2007
- JLA: Freiheit und Gerechtigkeit
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Album Großformat, Vierfarbig, Panini Comics / DC Comics (Panini Verlag), Juni 2004
- JLA / Die Rächer Collection
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Paperback, Vierfarbig, Panini Comics / DC Comics / Marvel Comics (Panini Verlag), November 2004
- Die ultimative JLA Monster Edition
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Paperback, Vierfarbig, Panini Comics / DC Comics (Panini Verlag), September 2005
- Justice League of America
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Paperback (17,0 x 26,0 cm), Vierfarbig, Panini Comics / DC Comics (Panini Verlag), Juni 2007 - Erscheint noch
- JLA / Cyberforce
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Heft, Vierfarbig, Infinity (Paperwerk GmbH), April 2008
Hefte
- JLA / Cyberforce
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Velocity, Cyblade und Co. besser bekannt als Cyberforce treffen auf Superman, Batman und Co. besser bekannt als die Justice League, kurz JLA. Und alle zusammen treffen auf Ripclaw... der hat nämlich der Cyberforce den Rücken gekehrt und ist dem Bösen anheim gefallen. Doch selbst die vereinten Kräfte der beiden Teams können nichts ausrichten gegen Ripclaws dunkle Macht, wobei sich die Zusammenarbeit der beiden Teams als nicht gerade einfach erweist.
- Format: Heft, 52 Seiten
- Text: Joe Kelly
- Zeichnungen: Doug Mahnke, Norm Rapmund
- Übersetzung: Marcel Le Comte
- ISBN: 978-3-94032-747-5
- Genre: Superhelden-Comics
- Serie: Justice League of America
- Verfügbar bei: Amazon
- DC Archiv Edition 1: Justice League of America (Band 1)
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Die original Abenteuer der JLA aus den 60er-Jahren! Ein Klassiker kommt erstmals nach Deutschland! Die JLA-Archives Vol. 1 reprinten die allerersten Auftritte der Gerechtigkeitsliga aus dem Jahre 1960, in denen die Liga in der berühmten Ausgabe The Brave & The Bold #28 zum ersten Mal gemeinsam das Böse bekämpfte und so zum Vorbild für alle Super-Teams wurde! Superman, Batman, Green Lantern, Flash, Wonder Woman, Martian Manhunter, Aquaman und Green Arrow verteidigen in neun klassischen Abenteuern die Erde in dieser edlen Hardcover-Sonderausgabe gegen Starro, den Eroberer, Professor Ivo und Amazo, Despero und Kanjar Ro!
- Format: Paperback (Hardcover), Hardcover, 256 Seiten
- Text: Gardner Fox
- Zeichnungen: Mike Sekowsky, Bernard Sachs
- ISBN: 3-93226-894-6
- Genre: Klassiker, Superhelden-Comics
- Serie: Superman, Green Lantern, Justice League of America, Flash, Green Arrow
- Verfügbar bei: Amazon
- JLA Sonderband 7: Das erste Jahr (Teil 2)
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Die Anfangstage des größten Superheldenteams der Welt! Green Lantern, Flash, Martian Manhunter, Black Canary und Aquaman haben ihre Feuertaufe bestanden. Doch noch immer herrscht in den Reihen der Liga ein unbehagliches Mißtrauen und es scheint sogar so, als wäre es nicht unberechtigt - denn einer der Helden versucht, die anderen zu hintergehen... Währenddessen nutzt ein unbemerkter Feind aus den Tiefen des Alls den internen Zwist in der Liga und arbeitet auf die Übernahme unserer Welt hin. Viele Helden fallen vor dem außerirdischen Gegner und nur die JLA kann seinen endgültigen Sieg noch verhindern - aber nur wenn die Helden endlich lernen, sich bedingungslos zu vertrauen! Höhepunkt und Abschluß der US-Maxi-Serie "JLA: Year One" aus der Feder von Star-Autor Mark Waid!
- Format: Paperback (Softcover), Softcover, 160 Seiten
- Text: 1.-6.) Mark Waid, Brian Augustyn
- Zeichnungen: 1.-3.) Barry Kitson, Michael Bair 4.) Barry Kitson, Michael Bair, Mark Propst 5.-6.) Barry Kitson, Michael Bair
- ISBN: 3-93226-893-8
- Genre: Superhelden-Comics
- Serie: Justice League of America
- Verfügbar bei: Amazon
- JLA Sonderband 6: Das erste Jahr (Teil 1)
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Die Neuerzählung der ersten Abenteuer der JLA! Fünf Superhelden haben vor Jahrzehnten die berühmte "Gerechtigkeitsliga" gegründet: Flash, Black Canary, Green Lantern, der Martian Manhunter und Aquaman. Als "JLA" wurden Sie zur Legende, die mit ihren Taten die Herzen der Menschen im Sturm eroberte. Zum ersten Mal wird die ruhmreiche Vergangenheit des größten Superheldenteams aller Zeiten neu beleuchtet - ein erzählerisches und grafisches Highlight für alle Superhelden-Fans von Superstar Mark Waid! Die US-Maxi-Serie "JLA: Year One" wird in JLA Sonderband #7 abgeschlossen.
- Format: Paperback (Softcover), Softcover, 160 Seiten
- Text: 1.-6.) Mark Waid, Brian Augustyn
- Zeichnungen: 1.-3.) Barry Kitson 4.+5.) Barry Kitson, Michael Bair 6.) Barry Kitson, Michael Bair, John Stokes
- ISBN: 3-93226-892-X
- Genre: Superhelden-Comics
- Serie: Justice League of America
- Verfügbar bei: Amazon
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