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Mädchencomic

Aus Japan kommen die beliebten Mangacomics, die durch ihre spezifische Gestalt in erster Linie junge, heranwachsende Mädchen und ihre speziellen Fantasien und Träume bedienen. Die spezielle Gestaltung der Helden dieses Genres ist das augenfälligste Merkmal dieser Comicgattung. Alle Figuren dieses Comics sind nach dem gleichen Schema gezeichnet. Sie haben große runde Köpfe mit vollen Haaren aber vor allem mandelförmige Augen, eine kleine Nase und einen zierlichen Mund. Sie erfüllen alle Attribute des so genannten Kindchenschemas und sprechen mit ihrem als kitschig zu bezeichnenden Äußeren jugendliche Frauen und heranwachsende Mädchen an. Die Helden erleben alle erdenklichen Varianten von Abenteuern und zeichnen sich durch einen besonders hohen klassisch-moralischen Anspruch aus. Die Welt des Mangacomics ist in ein klares und unumstößliches Gut-und-Böse-Schema gepresst und lässt keine Schnittmengen zu. Der Mangacomic ist in Japan ein festes Marktsegment, das in schwindelnd hohen Auflagen und großen Absatzzahlen die Herzen der jungen Leserinnen erobert. Ganze Abteilungen des Zeitschriften- und Buchhandels haben sich einzig dem Mangacomic verschrieben. Von Japan aus hat dieser Comic seinen weltweiten Siegeszug angetreten. Inzwischen wird er weltweit gelesen und schon lange als ein eigenständiges Genre eingestuft. In der westlichen Welt wird er jedoch eher als ein Phänomen betrachtet. Die ursächliche Verbundenheit zu dieser Erzählform ist am ehesten den japanischen jungen Mädchen zuzurechnen. In anderen Ländern findet er in seiner Zielgruppe längst nicht die gleiche Beachtung wie in seinem Ursprungsland. Als Mädchencomic wird indes nicht nur der Mangacomic betrachtet, sondern ebenso die hiesige Comicvariante mit ihren speziellen Eigenheiten. So sind viele Jugendzeitschriften seit einigen Jahrzehnten mit speziellen Geschichten für diese Zielgruppe angereichert. Geschichten über Pferde oder kleine, romantische und verträumte und ebenso harmlose Liebesgeschichten dienen der heimischen jungen und weiblichen Zielgruppe als Projektionsfläche für ihre Wünsche, Träume und Sehnsüchte. So sind sie, in klassischer Cliffhanger-Manier geschrieben, ein Anreiz die folgenden Zeitschriftenausgaben zu kaufen. Auch kleinere Auflagen von Mädchencomics mit ähnlichem Sujet haben sich in Deutschland und seinen Nachbarländern aber auch in Amerika etabliert. Dieser westlich orientierte Comicstil konnte aber nicht annähernd den Erfolg seines japanischen Pendants erreichen. Neben den kommerziellen Mädchencomics haben sich auch einige künstlerische Comics etabliert, die sich mit vorwiegend weiblichen Themen beschäftigen. Hierzu sind aber keineswegs die leichtgängigen Geschichtchen für die oberflächliche Unterhaltung zu zählen. Den zeichnenden und schreibenden Künstlerinnen und Künstlern geht es vielmehr um eine Thematisierung feministischer Themen im Comic-Kunst-Bereich. Nicht zufällig hat in diesem Jahr die deutsche Künstlerin Anke Feuchtenberger den begehrten Max-und-Moritz-Preis auf dem Comic Salon in Ehrlangen erhalten. Sie avancierte damit zu einer der angesehensten Comic-Künstlerinnen in Europa. Anke Feuchtenberger widmet ihre Comics ausschließlich weiblichen Themen und verhilft einer typisch weiblichen Comic-Kunst zu weiterem Vormarsch.

Mädchencomic: Die besten Serien, bewertet von unseren Lesern

Wertung: 5,0 Sterne Young Love
Wertung: 5,0 Sterne Conny
Wertung: 5,0 Sterne Jessy
Wertung: 0,0 Sterne Galupy
Wertung: 0,0 Sterne Barbie

Vor 38 Jahren wurde sie geboren: Barbie, die bekannteste Puppe der Geschichte, begann ihre Karriere im Februar 1959 in New York. Dabei war sie alles andere als eine Schmusepuppe. Langbeinig, schmal,...

Wertung: 0,0 Sterne Biggi
Wertung: 0,0 Sterne Bibi und Tina
Wertung: 0,0 Sterne Peggy
Wertung: 0,0 Sterne Wendy Sonderheft
Wertung: 0,0 Sterne Lissy